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Archive for Dezember 2007

Nachdem unsere Eltern wussten, dass wir heiraten wollen, haben die Eltern von Lars den Wunsch geäußert, meine Eltern vor der Hochzeit wenigstens schon mal kurz kennen zu lernen. Da zwischen unseren Eltern über 500 km liegen und auch wir 120 bzw. 480 km von unseren Eltern entfernt leben, hatte sich ein Treffen bisher einfach nicht ergeben. Aber da meine Eltern über Weihnachten nach Köln kommen wollten, war das eine gute Chance, ein Treffen zu organisieren.

Heute war es dann also soweit. Lars und ich hatten ja schon vorher ein etwas flaues Gefühl im Magen, wie das Ganze wohl ablaufen würde. Irgendwie war es dann auch eine komische Situation, so alle zusammen bei seinen Eltern auf der Couch sitzend. Hinzu kam, dass Lars‘ Schwestern superneugierig waren und auch beide direkt noch auftauchten bzw. erst nach dem Eintreffen meiner Eltern abtauchten.

Aber dann bei Kaffee und Kuchen wurde es doch etwas entspannter. Und während Lars und ich dann über den riesigen Teppichmuster-ähnlichen Büchern saßen, um unsere Einladungskarten auszusuchen (mein zukünftiger Schwipp-Schwager hat netterweise eine Druckerei), unterhielten sich unsere Eltern doch ganz gut.

Nun haben wir das Treffen also hinter uns *Schweiß von der Stirn wisch*. Es gab weder Tote noch Verletzte und auch sonst keine mittleren bis großen Katastrophen.

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Der Vater der Braut…

Nachtrag zum Thema unsensibel! Michis Vater hat zum Thema „Brautkleidkauf“ wohl was Ähnliches gesagt wie meine Wenigkeit! Da hat es dann daheim wohl auch kräftig gerumpelt.

Fazit hieraus: Michis Papa hat nochmals angerufen und gemeint „Hallo Michi, Mama hat gesagt ich wäre ein Arschloch…“!

Der Punkt ist doch einfach nur, wir Männer werden völlig falsch verstanden! Wir weisen doch einfach nur auf ein paar logische Gesichtspunkte hin, will das denn niemand verstehen?

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Nach einer schlaflosen Nacht wollte ich heute noch mal in den Brautladen gehen. Da ich gern noch eine zweite Meinung hören wollte und meine Freundin keine Zeit hatte, hab ich meine Kollegin Steffi gefragt, ob sie mitkommt. Also sind wir in der Mittagspause in den Laden gegangen und ich hab ihr das Kleid vorgeführt. Auch sie war direkt begeistert und fand, dass mir das Kleid echt gut steht. Damit war die Entscheidung schon fast gefallen. Aber ich wollte auch noch die Meinung meiner Mama und meiner Trauzeugin hören. Also haben wir schnell Fotos gemacht, welche ich dann direkt verschickt habe.

Nachdem meine Ma und meine Trauzeugin auch begeistert waren, bin ich abends noch einmal in den Laden gegangen und hab das Kleid gekauft. Jetzt muss es nur noch gekürzt werden, dann ist es bereit für den großen Auftritt…

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Unsensibel? Ich? Wird mir da etwa was unterstellt?

Das kann ich ja so mal nicht stehen lassen! Nein, wirklich nicht!

Schließlich liegt der Juwelier auf Michis Heimweg, aber ich mußte mit. Michi hätte die Ringe ja auch alleine abholen können. Na gut, was tut man nicht alles für seine Liebste und eigentlich hab ich es ja auch gerne getan…

Ring abholen -> 5 Minuten

„Schatz, darf ich mal kurz Kleider schauen?“ OK!

Drei Minuten später wurde ich dann wegen der bestehenden Möglichkeit Kleider anzuprobieren rausgeworfen und bin ganz irritiert mit dem Kommentar „Ich geh dann jetzt halt einen Glühwein schlürfen“ wieder abgezogen.

Innerlich stand da aber ein monstermäßiges Fragezeichen — „wofür hat man mich nun für 5 Minuten in die Stadt gejagt?“.

Als Michaela dann heim kam und total überschwänglich erzählte, dass sie „IHR“ Kleid gefunden hätte, hab ich einfach völlig normal gefragt, ob Sie nun wirklich ein Kleid gekauft habe. So ganz alleine, entgegen Ihrer Brautkleidkaufträume mit Trauzeugin und Freundinen! Gesamtzeitraum, inklusive Heimweg, 45 Minuten! Auch die Tatsache, dass keiner das Kleid mit beurteilt hat, hat mich ein wenig irritiert und befremdet. Immerhin sind das ja keine kleinen Summen.

Ich habe einfach nur völlig realistisch geurteilt und Dinge wie „Lass es dir zurückhängen und geh nächste Woche mit deiner Mami hin“ / „Hast du wenigstens gehandelt?“ / „Das hängt doch sicherlich schon ein halbes Jahr dort, wenn es ein älteres Modell ist und läuft nicht bis nächste Woche weg“ / „Es liegen doch eh die Feiertage dazwischen“ / „Denk lieber noch ein paar Tage darüber nach und laß dich da im Laden nicht unter Druck setzen /… gesagt!

Autsch… Fettnäpfchen mit dem Hinweis „Du kannst einem aber auch wirklich alles kaputt machen!“. Dabei war das überhaupt nicht mein Plan. Ich wurde einfach wieder einmal völlig falsch verstanden!

Also fassen wir einmal zusammen: Ich mußte in die Stadt / Ich mußte alleine wieder Heim gehen / Ich werde total überrumpelt / Ich bekomme auch noch einen Anschiss…

Dennoch, ich hoffe es ist ein schönes Kleid! Ich darf es ja nicht sehen! Ein total blöder Brauch! Den hat sich bestimmt auch ne Frau ausgedacht, damit Männer nicht im Vorfeld schon über teure Kleider meckern…

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Nachdem wir heute unsere Musterringe abgeholt haben, wollte ich auch „nur mal kurz“ in das obere Geschoss schauen, wo es die Brautmode gibt. Da ich ja nur gucken wollte, durfte Lars mitkommen. Aber beim Gucken ist es dann nicht geblieben. Es fing damit an, dass Lars sagte, dass ihm das Kleid auf der Puppe gefällt. So kam eins zum anderen und letztendlich wurde Lars weggeschickt und ich hab doch Kleider anprobiert.

Das Kleid von der Puppe stand mir dann zwar nicht so besonders, aber ein anderes Kleid hatte es mir direkt angetan. Ich hab zwar auch noch andere Kleider anprobiert, aber dieses eine ließ mich nicht mehr los.

Als ich dann ganz aufgeregt nach Hause gelaufen bin, wurde ich zu Hause direkt gebremst. Lars schien irgendwie nicht damit klar zu kommen, dass ich „mein Kleid“ gefunden habe. Er kann manchmal ein echter Spielverderber sein. Außerdem ist er total neugierig, was ich mir da ausgesucht habe. Aber der Bräutigam darf das Kleid natürlich erst zur Hochzeit sehen :-)

Leider muss ich mich bei dem Kleid recht kurzfristig entscheiden, ob ich es haben möchte oder nicht, da es ein Vorjahresmodell ist und es mir dann jemand anderes wegschnappen könnte. Das wird wohl eine schlaflose Nacht, denn übermorgen fliege ich erstmal zu meinen Eltern…

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Anmeldung beim Standesamt

Heute war es soweit, wir haben uns endlich richtig offiziell zur Heirat angemeldet. Da ein richtiger Termin beim Kölner Standesamt erst in ca. 4-5 Wochen möglich gewesen wäre, sind wir heute morgen einfach so hingegangen. Da wir wussten, dass im Kölner Standesamt immer viel Betrieb ist, wollten wir zeitig da sein. Ab 8 Uhr geht es dort los, wir wollten aber schon halb 8 dort sein. Das hieß erstmal zeitig aufstehen und total verschlafen mit der Bahn fahren. Kurz nach halb 8 hatten wir dann auch das Standesamt gefunden.

Erste Überraschung, als wir unsere Nummer zogen: selbst zu so früher Stunde erhielten wir schon die Nummer 7. Nun hieß es erstmal warten. Das Standesamt füllte sich zusehends und gegen 8 Uhr kamen welche mit der Nummer 19 ins Wartezimmer. Es würde also ein betriebsamer Tag im Standesamt werden.

Kurz nach 8 wurde dann auch endlich die Nummer 1 aufgerufen. Ca. 10 Minuten dann auch die 2 und kurze Zeit später die 3. Aber dann tat sich lange Zeit nichts. Die Nummern auf der Tafel verschwanden, aber keine neue wurde aufgerufen. Sollte es das etwa für heute gewesen sein? Langsam drängte auch ein wenig die Zeit bei uns, denn ich musste noch auf Arbeit und wollte eigentlich nicht später als 10 Uhr dort sein. Etwa 10 Minuten vor 9 Uhr wurde dann aber endlich die 4 aufgerufen und dann ging es auf einmal doch recht flott und gegen 9 Uhr konnten wir dann auch endlich zu unserem Standesbeamten gehen.

Dann begann natürlich erstmal der ganze bürokratische Akt. Namen der Eltern, Wohnort der Eltern, eigener Wohnort usw. usf. Irgendwann waren dann endlich alle Daten eingegeben und wir wurden gefragt, welchen Termin wir uns denn vorgestellt haben. Die Spannung bei uns stieg, denn jetzt würde sich wohl entscheiden, ob wir unseren Wunschtermin in der Wolkenburg bekommen würden. Als wir dann sagten, dass wir in der Wolkenburg bereits einen Termin vereinbart hätten und diese auch schon beim Standesamt anfragen wollten, ging der Standesbeamte ins Nebenzimmer zu seiner Kollegin, um dort nachzufragen.

Erst sank uns das Herz fast in die Hose, als aus dem Nebenzimmer drang, dass sie noch keine Anfrage von der Wolkenburg erhalten hätte. Doch dann fand sie doch noch die Anfrage und uns fiel ein Stein vom Herzen, denn der Termin war von ihr bereits bestätigt worden. Damit stand unserem Wunschtermin in der Wolkenburg nichts mehr im Weg.

Nun mussten wir nur noch die Menge Papiere unterzeichnen und bezahlen. Lars fragte so nebenbei den Standesbeamten, ob denn schon mal einer „Nein“ gesagt hätte bei der Trauung, woraufhin uns der Standesbeamte eine nette Geschichte über einen erzählte, der wohl aus Spaß „Nein“ gesagt hätte und wo der Standesbeamte daraufhin die Trauung abgebrochen hätte und es dann Zeter und Mordio von der Familie gab, inkl. in Tränen aufgelöster Braut usw. Aber am Abend nach allen anderen Paaren, sind sie dann wohl doch noch getraut worden. Ich glaube, Lars ist in diesem Moment bewusst geworden, dass er in diesem Moment wohl besser keine Scherze machen sollte…

Dann war alles erledigt und wir sind jetzt offiziell verlobt.

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Trauringe gefunden!

Auf dem Rückweg von der Wolkenburg kamen wir noch an einem Trauring-Laden vorbei. Da nicht mehr viel Zeit war, sind wir nur mal kurz „reingehüpft“ um mal zu schauen. Da uns der Laden gut gefallen hat, sind wir dann abend nochmal dorthin, um uns alles genauer anzuschauen und ggf. auch beraten zu werden.

So richtig wussten wir noch nicht, was wir wollten. Nur kein  Bimetall und kein Gelbgold. Wir haben jede Menge Ringe gesichtet, ein paar wenige kamen in die engere Auswahl, bis auf einmal DER RING vor mir lag – nein, nicht der, um sie zu knechten usw. – sondern der, der es sein sollte. Ok, er war noch nicht ganz perfekt, er hatte eine noch eine Trennfuge, die von oben nach unten über den Stein verlief. Aber wenn man diese wegließ, dann war er genau richtig. Lars war zwar nicht so enthusiastisch, aber er hatte auch keine wirklichen Alternativen anzubieten. Nach längerem Hin und Her haben wir uns dann dafür entschieden, erstmal Musterringe anfertigen zu lassen und dann weiter zu sehen. Die Musterringe können wir dann kurz vor Weihnachten abholen und dann schon mal unseren Eltern zeigen.

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