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Archive for the ‘Braut’ Category

Brautfrisur

Heute hab ich mich endlich mit meinem Friseur zusammen gesetzt, um die richtige Frisur (siehe Bild) zu finden. Hab ihm zuerst mal mein Kleid gezeigt, weswegen Lars wieder etwas rumgemosert hat, weil er deswegen das Zimmer verlassen musste. Aber dann war er ganz süß und hat uns Sekt geholt.

Aber Ingo, mein Friseur, war auch ganz toll. Er hatte vorher schon mal bissel in seinen Brautzeitschriften gestöbert und hat mir dann eine Frisur gezeigt, die mir auch direkt richtig gut gefallen hat. Danach hat er meine (mehr …)

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Also in Zeiten wo die Frauen ganz legitim nach Gleichberechtigung schreien, finde ich, dass es durchaus auch legitim ist auf die Diskriminierung des männlichen Geschlechts hinzuweisen.

Dass fängt ja eigentlich schon beim Wort an, denn das Wort Bräutigam ist eines der wenigen, bei dem die männliche Form von der weiblichen abgeleitet wird. Nun gut, das wollen wir den Frauen einfach mal zugestehen, denn die meisten Wörter sind ja vom männlichen abgeleitet, warum sollten Frauen nicht die Rechte an dem Wort haben, welches Sie in der Regel weit mehr beschäftigt als den Mann? Das ist halt Gleichberechtigung, die Frage ist eigentlich eher, wie die Frauen das im Mittelalter durchgesetzt haben… ;)

Allerdings finde ich es nicht mehr OK, wenn der Bräutigam – also ich – eigentlich nur als die schönste Nebensache des Hochzeitstages angesehen wird! Zumindest will dies eine Zeitschrift so suggerieren! Gut, ich bin kein Freund von Hochzeitszeitschriften (ich kaufe nur Segelzeitschriften und ab und an die Welt / Wirtschaftswoche), aber wenn ich es wäre, würde ich dann als Mann nicht eine Zeitschrift eindeutig boykottieren, die mich als nebensächlich ansieht? Denn wie ist es zu erklären, dass dieses Magazin das Wort „Braut“ in 120ern Lettern schreibt und das „& Bräutigam“ in kleinen 20ern Lettern?

Die Frage die sich nun stellt: ist dies eine Form von Diskriminierung des Bräutigams? Punkt ist, dass der Bräutigam in seiner Beschaffenheit als Teil dieser Gemeinschaft „Braut und Bräutigam“ einfach in den Hintergrund gestellt wird, so als wäre die Braut der wichtige Teil dieser Gemeinschaft, an einem Tage, an dem beide eigentlich die selbe (mehr …)

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Seit heute sind es keine vier Monate mehr bis zu unserem Tag, aber bisher bin ich von den meisten in dem Artikel aufgeführten Eskapaden verschont geblieben. Allerdings muß ich dem Artikel in einem Punkt recht geben, der Streßpegel bei Michaela scheint so langsam etwas in die Höhe zu gehen.

— Wir müssen uns um die Karten kümmern, wir haben noch immer keine Location (aber ein paar echt tolle Restaurants im Auge), müssen uns Gedanken zur Hochzeitsreise machen (fällt aus, sag ich), wir müssen mit dem Pfarrer von gegenüber sprechen, wegen des Polterabends (wegen Nutzung des Kirchhofs), wir haben noch keinen Fotographen (wird geklärt werden), was für einen Hochzeitstorte (Michi will keine Sahne), … –

OK, das ist so weit noch alles harmlos, allerdings können Frauen das Thema glaube ich wirklich schwer ausblenden. Je näher der Termin kommt, um so hibbeliger werden Frauen scheinbar. Wie gut, dass ich da noch ein harmloses Exemplar an meiner Seite habe, das keine Prinzessinenträume hat und diese bei der Hochzeit umsetzen möchte. Wir sind größtenteils auf einer Wellenlänge, was das betrifft. Allerdings hätte ich auch gerne mal wieder einen Abend, an dem nicht durchweg das Thema Hochzeit im Raume steht. Denn es macht wirklich keinen Spaß, jede freie Minute über die Hochzeit zu sprechen. Das kann man(n) so unterschreiben.

Ich versuche mich in einigen Dingen auch einfach raus zu halten, so bin ich zum Beispiel völlig emotionslos was die Einladungskarten angeht und insbesondere den Text. Völlig untangiert was die Tischdeko (Tischdecken, Weingläser, ein paar Kerzen und Servierten wären aber toll) anbelangt – da lasse ich Michi gerne wirken und segne es ab, wenn die Karte und der Tisch nicht völlig überladen sind. Sie hat da auch ganz gute Gedanken und ihre Ideen sind meist stimmig, also warum sollte ich mich da einmischen? Erleichtert mein Leben ungemein. Ich sehe den ganzen Spaß eher locker, das wird schon irgendwie hinhauen. Das Ganze mit den 6 / 8 / 10 / 18 Monaten Planung geht mir völlig ab! Wäre meine Michi wie die Bräute in dem Artikel (ok, der ist etwas überspitzt formuliert), würde ich Irre werden und eine einstweilige Verfügung gegen meine Braut erwirken, um mal wieder in Ruhe ein Kölsch trinken gehen zu können, ’ne Nacht durchzuschlafen oder einfach mal meine Ruhe zu haben. Prinzip „Schatz, ich zieh für 3 Monate ins Hotel, wir sehen uns dann vor dem Altar und denk dran, der Richter hat gesagt du mußt bis dahin 10 Meter Abstand von mir halten!“.

Fazit: Ich bin bisher größtenteils vom Brautmonster verschont geblieben, allerdings habe ich gestern schon vernommen „Sag mir einfach wo ich unterschreiben muss!“. Es scheint also doch viel dran zu sein an diesem Artikel über hormonsprühenden Bräute! Unsere heiße Phase kommt ja erst noch, von daher sollte ich vielleicht den Mund nicht zu sehr aufreißen, wer weiß schon was mich noch so erwartet in den kommenden 4 Monaten, minus einem Tag…

Wer den Artikel gerne lesen mag:

Brautmonster, Artikel der Berliner Morgenpost vom 29.04.07

Wenn die Braut zum Monster wird, Artikel der Welt vom 29.04.07

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